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Die I/O-Basisadresse
Zusätlich
zur Interrupt-Nummer muss für jede Erweiterungskarte, die zum Datentransfer
( Input / Output ) eingesetzt wird, eine Basisadresse festgelegt werden. Die
Angabe erfolgt wie bei Speicheradressen üblich, in hexadezimaler
Schreibweise. Diese Basisadresse gibt dann den Bereich des Arbeitsspeichers an,
in dem die Karte mit dem Treiberprogramm die Daten austauscht. Diese
I/O-Bereiche befinden sich bereits am Anfang des Hauptspeichers und umfassen
meistens nur einige Bytes. Wird eine Adresse doppelt belegt, so kann es wie bei
den Interrupt-Nummer zu einem Gerätekonflikt kommen.
Die
vom I/O-Bereich verwendeten Adressen sind im MS-DOS-Standart festgeschrieben.
Die folgende Tabelle zeigt, an welchen Stellen und in welchen Bereich sich die
Adressen normalerweise befinden :
Die
Adressen 03F8h, 02F8h, 03E8h und 02E8h werden von den COM-Ports belegt und die
Adressen 0378h, 0278h und 03BCh sind für parallele Schnittstellen
reserviert.
Der DMA-Zugriff
Die
normale Funktionsweise von I/O-Karten sieht vor, die Daten über die o.g.
Basisadressen zu verwalten. Diese Form ist bei korrekter Konfiguration zwar
recht störungssicher, birgt aber auch einige Nachteile in sich :
Insbesondere, wenn größere Datenmengen verwaltet werden müssen
(wie etwa beim CD-ROM), ist diese Methode langsam, da der nur wenige Bytes
große I/O-Adressbereich wie ein Flaschenhals wirkt und einen höheren
Datendurchsatz verhindert. Deshalb wurde für eine schnelle
Datenübertragung von großen Datenmengen in den Arbeitsspeicher ein
Verfahren entwickelt, dass als Direct Memory
Access (direkter Speicherzugriff) bezeichnet wird. Mit diesem
Verfahren werden, wie es der Name schon sagt, die Daten direkt in den
Arbeitsspeicher geschrieben. Dort stehen sie zur Weiterverarbeitung direkt zur
Verfügung und müssen nicht erst zeitaufwendig durch die
Treibersoftware dorthin kopiert werden.
Auch
für den DMA-Betrieb gibt es im PC verschiedene Kanäle, die auch als
DRQ (DMA Request) bezeichnet werden. Erneut handelt es sich aber hierbei
lediglich um Kanäle, über die nur eine Anforderung erfolgt und keine
Daten transportiert werden. Einige DMA-Kanäle werden für systeminterne
Funktionen benötigt, andere sind hingegen frei :
Die
unteren DMA-Nummern, bis einschließlich DMA 4, werden normalerweise vom
PC-System für eigene Zwecke benutzt. Die Kanäle 0,1 und 3 können
aber trotzdem verwendet werden, wohingegn der 2. Kanal als Disketten-Controller
und der 4. Kanal als RAM-Controller voll beansprucht werden. Die Kanäle 5-7
stehen aber zur freien Verfügung.
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